Zentral-Norwegen aktuell vorgestellt
Angeln Zentral-Norwegen
Zentralnorwegen spielte eine Schlüsselrolle in der norwegischen Geschichte. Die Schlacht von Stiklestad im Jahr 1030 war ein Wendepunkt in der Christianisierung des Landes. Nidaros, das alte Trondheim, war das politische, religiöse und handelsmäßige Zentrum des Landes und für mehr als vierhundert Jahre ein mittelalterliches Pilgerziel.
Die Nidaros-Kathedrale ist der größte mittelalterliche Bau in Skandinavien und rühmt sich herrlicher Skulpturen und schöner Kirchenfenster. Die ursprüngliche Kirche wurde an der Stelle gebaut, an der der Heilige Olav nach seinem Tod in der Schlacht von Stiklestad begraben wurde.
Trondheim ist für seine hölzernen Bauten bekannt, und viele von den ältesten Häusern stehen direkt am Hafen und am Fluss und künden von der langen Handelsgeschichte der Stadt.
Im Osten liegt die gut erhaltene Minenstadt Røros. Die Stadt mit ihrer einzigartigen Kirche und hunderten von schönen Holzhäusern wurde auf die UNESCO-Liste des Welterbes gesetzt.
Das Angeln auf Hitra: Wenn du das erste Mal auf Hitra bist und siehst, mit welchen Drillingen gefischt wird, Drillinge so groß wie ich sie noch nie gesehen habe, denkste dir: “was geht denn hier ab?? “ Worauf fischen
die denn? Wale? Haie? Ne falsch, die Jagd geht auf Leng, auf Leng Knaller. Dorsche werden nicht vom Grund, wie bei uns in der Ostsee gezockt, sondern mit ausgefeilten Überbeißermontagen aus den Seelachsschwärmen erbeutet. Dirk Ditters (Dolly) der schon seit Jahren Reisen nach Hitra durchführt und ein begeisterter Sportangler ist, hat da seine eigenen Methoden entwickelt, wenn es um die Giganten des Atlantik geht. Gerne, ohne wenn und aber gibt er seine Methoden weiter. Dirk hat für seine Gäste ein se hr abwechslungsreiches Angelprogramm zusammengestellt. Fischen bis der Arzt kommt, der Tag hat ja nur 24 Stunden.
Ein Highlight für das Norwegen-Meeresangeln „Hitra“ - die größte Insel Mittelnorwegens
Es gibt Inseln, wo es von Fischen nur so wimmelt. Das wissen viele Angler und machen sich für das Meeresangeln auf den Weg nach Hitra - der größten Insel Mittelnorwegens. Die Zahl der Angler steigt jedes Jahr, weil die sehr guten Angelmöglichkeiten in den Fjorden der etwa 4.000 unbewohnten kleineren und größeren Inseln noch lange nicht erschöpft sind. Der Seeboden ist übersät von Steinen, zerfurcht von Spalten und Rinnen und senkrechten Abbrüchen. Die Tiefen verändern sich mal von 40 m bis 100 m, dan n wieder steil ab bis 400 m.
Die Untergrundhänge sind bewachsen mit Finger- und Palmentangen, die besonders die vielfältigen Fischarten unwiderstehlich anziehen. Von März bis ca. Mitte Juni sind die Nordmeerdorsche da. Dann wird mit Pilkern von 200 – 500 Gramm, Multirollen mit geflochtenen Schnüren von 30 Kilo Tragkraft und guten Bootsruten von 2 – 3 Meter Länge gefischt. Vor dem Pilker sollte man noch ein gutes Kunstpatanostervorfach montieren, denn diese werden an den Abbruchkanten von den beißfreudigen Köhlern, Schellfische u nd Pollacks reihenweise angenommen. Rasch hat man gute Fänge angelandet.
Nicht selten kann man beim Meeresangeln auf Hitra große Fische von 15 Kilo fangen. Berühmt sind die Inselgewässer für ihren guten Bestand an Seeteufel, Leng, Lumb, Rotbarsch, Plattfische, Heilbutt, Katfisch, Schellfisch und sogar Dornhaie werden gefangen. Im Juni bis September kann man unter raubenden Möwenschwärmen bis zu ein Kilo schwere Makrelen fangen, was in Schwerstarbeit ausarten kann. Wer auch in den Sommermonaten Großdorsche und Meter-Köhler fangen will, der sollte mit hochseetüchtigen Angel kuttern weit raus zu den Unterwasserbergen des Atlantiks fahren. Die Kapitäne sind alle Berufsfischer und kennen die Gewässer genau.
Wer mit seiner Familie auf Hitra Urlaub machen möchte, kann dieses beruhigt tun, denn es gibt in Norwegen Ferienhäuser mit Booten in ausreichenden Angeboten.
Angeltourismus in Norwegen - Ausfuhrbeschränkung für Fisch und Fischprodukte
Abn dem 1. Juni 2006 ist es nicht gestattet, mehr als 15 kg Fisch oder
Fischprodukte pro Person aus Norwegen auszuführen. Die Fischereibehörden
fordern jeden Angelsportler dazu auf, die auch für Berufsfischer geltenden
Vorschiften zur Mindestgröße der Fische einzuhalten.
06.06.2006 :: Wer in norwegischen Gewässern angelt, ist mitverantwortlich für die Erhaltung der natürlichen Ressourcen der norwegischen Küstengebiete für heutige sowie künftige Generationen.
Angelausrüstung
Ausländische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Norwegen dürfen sich
mit Handausrüstung (Schnur, Schleppangel oder Angel) als Sportangler betätigen,
ihren Fang jedoch nicht verkaufen.
Ausfuhrbeschränkung für Fisch und Fischprodukte
Es ist nicht gestattet, mehr als 15 kg Fisch oder Fischprodukte pro Person
aus Norwegen auszuführen.
• Die Ausfuhrbeschränkung gilt für den Fang, den Sportangler im Meer
im Bereich norwegischer Hoheitsgewässer machen.
• Die Ausfuhrbeschränkung gilt für ganze bzw. ausgenommene Fische sowie
für verarbeitete Produkte wie etwa Fischfilet.
• Fisch oder Fischprodukte, die nachweislich bei einem registrierten Gewerbebetrieb
erworben wurden, werden der erlaubten Menge nicht zugerechnet.
• Ungeachtet der Ausfuhrbeschränkung darf ein Angler zusätzlich zu der
erlaubten Menge einen ganzen Fisch (als Trophäe) mitnehmen.
• Süßwasserfische sowie Lachs, Forelle und Saibling werden der erlaubten
Ausfuhrmenge nicht zugerechnet.
• Die Ausfuhrbeschränkung gilt für alle, auch für norwegische Staatsangehörige.
• Bei Verstoß kann der unerlaubte Fang beschlagnahmt werden.
• Die Zollbehörden überwachen die Einhaltung dieser Bestimmungen.
Der Zweck dieser Ausfuhrbeschränkung ist es, einem Fischereitourismus vorzubeugen, der mit großen Fangmengen lockt. Die Ausfuhrbeschränkung stellt keine Fangquote dar. Die Fischereibehörden appellieren jedoch an die Angeltouristen, den Angelsport verantwortungsbewusst auszuüben.
Mindestgrößen
Die Fischereibehörden fordern jeden Angelsportler dazu auf, die auch für
Berufsfischer geltenden Vorschiften zur Mindestgröße der Fische einzuhalten.
Im Folgenden sind Beispiele für Arten mit entsprechenden Mindestgrößen aufgelistet, die von Berufsfischern nicht unterschritten werden dürfen.
Art Geltungsbereich Mindestgröße
Heilbutt Landesweit 60 cm
Kabeljau Südlich von 64° N 30 cm
Nördlich von 64° N 47 cm
Schellfisch Südlich von 64° N 27 cm
Nördlich von 64° N 44 cm
Scholle Westlich von Lindesnes 29 cm
Östlich von Lindesnes 27 cm
Makrele Landesweit 30 cm
Meerforelle 35 cm
Meersaibling 35 cm
Lachs 35 cm
Ausnahme: Nordland, Troms 30 cm
und Finnmark (gilt nur für
Meerforelle und Meersaibling)
Die Länge des Fisches wird von der Maulspitze bis zum Ende der äußersten Strahlen der Schwanzflosse gemessen.
Langenuen ist eine kleine Ferien-Anlage am gleichnamigen Fjord auf der Insel Stord / Hordaland. Nicht erschrecken, man erreicht uns von Süden her auch ohne Fähre durch einen Tunnel. Durch unsere verkehrsgünstige Lage und unseren Fjord (350m Meergrenze) ist Langenuen ein idealer Ausgangspunkt für einen aktiven Urlaub in der Küstenregion, dem Fjordland Norwegens. Man findet uns nahe der E39 in der Mitte zwischen Haugesund und Bergen, 14 km nördlich von Leirvik und südlich von Fitjar.
Die Bootsflotte am eigenen Hafen ist bestens ausgestattet. Robuste Kaasbøll und Arctic Aluboote sowie Viksund Boote mit GPS-Farbplotter und Echolot und einer Länge von 15-19 Fuß sowie Motoren bis 50 PS sorgen für eine sichere Ausfahrt zur Fjordangelei auf Leng, Lump, Steinbeisser, Heilbutt, Meerforelle, Pollack, Makrele, Köhler, Seehecht und Dorsch. Durch die Lage des Camp’s an einem Sund sind so beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Angeltour gegeben. Entweder nutzt man bei nicht so günstigen Wetterverhältnissen den Sund und Fjord direkt vor der Haustür (durch die ständige Strömung wir hier immer Nahrung für anglerisch interessante Fische angeboten) oder man kann von Langenuen aus bei gutem Wetter und kurzer, schneller Fahrt das offene Meer erreichen und dort auf die Kapitalen der Tiefe gehen. Selbst bei widrigen Bedingungen kann man in Langenuen immer noch vom Ufer oder Steg aus erfolgreich angeln und somit ist die Anlage auf Stord beinahe ganzjahrestauglich und durch ihre Lage im südli chen Norwegen schnell und günstig mit dem PKW und Fähre von Dänemark über Stavanger oder Haugesund zu erreichen.
Angeln Nord-Norwgen
Der Jøkelfjord ist einer der schönsten Fjorde in Norwegen den ich kennen gelernt habe.
Für die Reise mit dem Kleinbus ca. 2700 km benötigt man 2,5 Tage. Sie führt über Dänemark, Schweden und Finnland schließlich in den Norden Norwegens. Übernachtet wird in Schweden und in Lappland (Finnland). In Finnland überschreiten wir den Nordpolarkreis.
Angekommen in Alta, wird man schon entschädigt durch den Anblick des wunderschönen Altafjordes. Dort werden noch die letzten Einkäufe erledigt.
Jetzt sind es nur noch 1,5 Stunden Fahrt bis zum Jøkelfjord, wo wir am Nachmittag ankommen.
Mit dem Flugzeug geht es von Hamburg über Oslo nach Alta und Transfer zum Jøkelfjord, wobei die Fischkisten und Angeln mit dem Kleinbus transportiert werden.
Nach Bezug der komfortablen Ferienhäuser und kurzer Einweisung an den Booten, wird am gleichen Tag schon mal geangelt.
Zu dieser Jahreszeit hat man gute Chancen große Dorsche und vor allem auch Steinbeisser zu fangen. Hier haben schon einige den Fisch ihres Lebens geangelt. Beim Öksfjordjökelen, dem einzigen direkt ins Meer kalbenden Gletscher Norwegens, wurde nicht nur der norwegische Rekord-Dorsch von 81 Pfund gefangen – hier finden Sie zudem ein ausgezeichnetes Revier für den leckeren arktischen Saibling vor
Es schließen sich noch viele andere interessante Fjorde, Inseln und andere Küstenabschnitte an. Ålesund, Trondheim, Hitra und Frøya sind hier die bekanntesten Angelreviere. Diese Regionen erreicht man am besten von Oslo über die E 6 aus. Wer hier seinen Angelurlaub verbringen will, sollte allerdings schon 14 Tage einplanen. Sonst lohnt der Reiseaufwand für diese Strecke nicht.
Das Hinterland besitzt eine Vielzahl an Bergen, die zwischen 1.000-2.000 m hoch sind. Dort gibt es zahlreiche Seen, Flüsse und Bäche in denen das Forellenfischen sehr erfolgreich sein kann. In den Süßwassergewässern die tiefer gelegen sind gehen oft gute Aale, aber auch Hechte, Barsche, Weißfische und Forellen an den Haken. Das Highligt für viele Sportangler ist allerdings die Möglichkeit, in vielen Flüssen der Region, den Meerforellen und Lachsen nachstellen zu können. Durch die staatlichen Schutzma ßnahmen wird der Fischbestand von Jahr zu Jahr besser. Außerdem halten sich die Preise in vielen Flüssen noch durchaus im Rahmen.
Hitra und Frøya
Hitra und Frøya zu kennen ist für Meeresangler in Europa fast selbstverständlich. Es gibt einige Angelreiseveranstalter, die sich ausschließlich auf dieses Gebiet spezialisiert haben. Hitra hat eine Gesamtfläche von 707 Quadratkilometern und ist von europäischen Fachzeitschriften als eines der besten Angelreviere Europas bezeichnet worden! Ungewöhnlich viele Angler haben hier ihren Rekordfisch gelandet. Es gibt in den Gewässern um Hitra und Frøya nicht nur kapitale Fische, sondern auch sehr viele ver schiedene Fischarten. Niemand weiß was als nächstes beißt.
Wer noch mehr Abwechslung braucht kann auch im Süßwasser, in einem der zahlreichen Seen und Bäche, fischen. Ihr Reiseveranstalter oder der Hausvermieter gibt gerne nähere Informationen, bezüglich Erlaubnisscheinen, Methoden und geeigneten Geräten.
Saison ist das ganze Jahr über. Allerdings sind von den Meeresanglern die Monate April bis Oktober, schon wegen der Verkehrsverhältnisse bei der Anreise, die bevorzugten.
Angeln Südnorwegen
Südnorwegen wird auch die skandinavische Riviera genannt. Zahlreiche Schären, malerische Fjorde, tiefe Täler, und gewaltige Berge prägen die Landschaft. Außerdem gibt es nette kleinere Städte, in denen der Rest der Familie shoppen gehen kann, während der Papa angelt.
Das Wetter und die Temperaturen an der Küste sind denen in Norddeutschland ähnlich. Also nicht vergessen die Badesachen mit einzupacken, den im Hochsommer locken die sauberen Sandstrände Südnorwegens.
Die Gebiete in Norwegen sind in Provinzen aufgeteilt. Die Provinz von Kristiansand bis Flekkefjord heißt Vest Agder. Von Flekkefjord bis Stavanger folgt dann die Provinz Rogaland. Hordaland ist die Provinz von Stavanger bis Haugesund.
Erfolgreich die Angel auswerfen überall findet sich auch in Südnorwegen ein Gewässer in dem sich erfolgreich die Angel auswerfen sich. Viele Urlauber campen, aber auch Hüttenurlaub ist sehr beliebt. Wobei "Hütten", auf Norwegisch Hytta, sowohl einfache als auch sehr luxuriöse Ferienhäuser sein können. Die Hütten haben einen hohen Standart und Boote können Sie überall mieten. Zu vielen Häusern, die am Wasser liegen, gehören Boote standardmäßig dazu. Fast alle Skandinavier lieben das Wasser und angeln ist, nicht nur im Urlaub, sehr beliebt.
Angeln Ostnorwegen
Ostnorwegen rühmt sich einer abwechslungsreichen Landschaft, von flachem, sanft geschwungenem Farmland bis hin zu aufregenden, sich türmenden Bergen. In dieser Region finden Sie die Hauptstadt Oslo und die älteste Stadt Norwegens, Tønsberg, sowie den größten See in Norwegen, den Mjøsa-See, und den höchsten Berg Norwegens, den Galdhøpiggen (2.469 m).
Ostnorwegen ist die dichtest besiedelte Region des Landes und bietet eine reiche Auswahl an kulturellen Aktivitäten und Freizeitmöglichkeiten in der Natur. Große Teile der Region sind von Wäldern bedeckt, und unzählige Seen und Flüsse bieten exzellente Angelmöglichkeiten. Ein wirklich einzigartiges Kultur- und Architekturerlebnis ist ein Besuch der fast eintausend Jahre alten Ruine der Kathedrale in Hamar am Mjøsa-See.
Am Ende des Oslofjords liegt die Hauptstadt mit ihrem großen und abwechslungsreichen Programm, bestehend aus Konzerten, Theater und Oper, Museen und Galerien. Oslo ist bekannt für sein Nachtleben, für zwanglose Straßencafés sowie eine große Auswahl an Restaurants und Geschäften.
Nicht weit von Oslo entfernt liegen die schönen, geschwungenen Täler von Numedal, Hallingdal, Eggedal und Gudbrandsdalen. In Reichweite liegen außerdem mitreißende Landschaften, pittoreske Küstendörfer und weite, unberührte Bergregionen.